Häufige Fragen zum Thema DSL

Ein im Internetbereich sehr häufig verwendeter Begriff sorgt bei einigen für Verwirrung. Zeit, sich einmal genauer damit zu befassen, was DSL eigentlich ist. Wir zeigen Ihnen, die Vorteile, die ein DSL-Anschluss hat und klären weitere wichtige Fragen in diesem Zusammenhang.

Was ist DSL?

Was nach einer mystischen Bezeichnung klingt, ist die sinnvolle Abkürzung für das, wofür DSL steht. Der „Digital Subscriber Line„, zu deutsch „Digitaler Teilnehmeranschluss„, beschreibt ein Verfahren, mit welchem Internetdaten über die Telefonleitung übertragen werden. Provider nutzen diesen Begriff sehr häufig auch, um Highspeed-Internet über Kabel oder Satellit zu bewerben.

Welche Vorteile bietet ein DSL-Anschluss?

Heutzutage ist die Internetnutzung ohne DSL kaum mehr vorstellbar. Das über den bestehenden Telefonanschluss nutzbarer Highspeed-Internet war vor einigen Jahren ein enormer Fortschritt im Vergleich zu Telefonmodem und ISDN. In vielen Punkten hebt sich die neue Art des Surfens positiv hervor. So ist nicht nur ein schnelleres Surfen möglich als es mit einem analogen Modem oder über ISDN der Fall war. Obwohl das Internet über den bestehenden Telefonanschluss genutzt wird, kann dieser weiter genutzt werden. Denn die Internetsignale werden in einem anderen Frequenzbereich übertragen als die Telefonsignale.
Mit DSL steht einem die ganze Welt des Internet offen. Dank Highspeed-Internet ist das Ergebnis

  • ein schneller Download
  • ein schnellerer Seitenaufbau
  • ein TV-Erlebnis im Live-Modus

Als Kunde hat man die Wahl zwischen verschiedenen DSL-Geschwindigkeiten, nach denen sich auch die Preise richten. Je nachdem, wie man das Internet nutzen möchte, kann man sich für einen moderaten oder einen schnellen Anschluss entscheiden. Die schnellsten DSL-Anschlüsse machen Surfgeschwindigkeiten von bis zu 4000 MBit/s möglich. Im Vergleich dazu schafften Telefonmodems bis zu 56 kBit/s und ISDN-Verbindungen bis zu 64 kBit/s.

Ist DSL überall verfügbar?

DSL ist momentan noch nicht an jedem Ort verfügbar. Auf der Internetseite der jeweiligen Anbieter können Sie ganz leicht herausfinden, ob das Breitbandinternet bei Ihnen genutzt werden kann. Vor allem in ländlichen Regionen gibt es oftmals Einschränkungen. Dies liegt unter anderem daran, dass sich der Netzausbau in dünn besiedelten Gebieten für die Provider eher weniger lohnt. Es ist jedoch geplant, mit der Zeit auch die unterversorgten Gebiete ans Breitbandnetz anzuschließen.

Welche DSL-Geschwindigkeit ist in meinem Wohnort verfügbar?

Nicht überall kann mit Highspeed-Internet gesurft werden. Um herauszufinden, mit welcher Geschwindigkeit DSL im eigenen Wohnort verfügbar ist, genügt ein Blick auf die Internetseite des DSL-Providers. Dort kann mittels einer Verfügbarkeitsprüfung herausgefunden werden, welche DSL-Geschwindigkeit realistisch ist. Alles, was der Anbieter dafür benötigt, ist die Adresse.

Welche Übertragungsgeschwindigkeiten gibt es?

Der Übertragungsstandard DSL wird in verschiedene Geschwindigkeiten aufgeschlüsselt. Die meisten Anbieter setzen die Übertragungsgeschwindigkeit in Relation zum Vertragspreis, der monatlich entrichtet werden muss. Es empfiehlt sich deshalb, nur dann, wenn man das Internet ausgiebig nutzt, auch eine entsprechend hohe Geschwindigkeit auszuwählen. Für angenehmes Surfen sind kleine Übertragungsgeschwindigkeiten mit DSL 8.000 absolut ausreichend. Viel-Surfer, Gamer und alle, die nicht auf Highspeed-Internet verzichten möchten, sind mit DSL 100.000 besser beraten. Wird das Internet über Kabel genutzt, sind sogar noch höhere Geschwindigkeiten möglich.
Welche Übertragungsgeschwindigkeiten im eigenen Wohnort realisierbar sind, hängt vor allem davon ab, wie weit man von der nächsten Vermittlungsstelle entfernt ist. Bei einer zu großen Entfernung werden die Signale verschlechtert und dadurch die DSL-Geschwindigkeit begrenzt.

Kann ich überall mit der gleichen Geschwindigkeit im Internet surfen?

Alle DSL-Anbietern schützen sich vor etwaigen Klagen, indem sie bei der nutzbaren Internetgeschwindigkeit lediglich „bis zu“-Angaben machen. Welche Geschwindigkeit tatsächlich erreicht wird, hängt davon ab, wie weit die nächste Vermittlungsstelle vom eigenen Wohnort entfernt ist. Dabei gilt: Je länger der Weg ist, der über das Kabel zurückgelegt werden muss, umso geringer wird die DSL-Bandbreite. Da es in größeren Städten mehr Vermittlungsstellen gibt als in ländlichen Regionen, ist es dort eher möglich, mit maximaler Geschwindigkeit zu surfen.

Ist DSL teuer?

Nein, DSL ist in vielen Fällen sogar günstiger als andere Telekommunikationslösungen. Vor allem die zahlreichen Flatrate-Angebote ermöglichen ein bequemes und kostengünstiges Surfen. Für das Entrichten einer Grundgebühr kann man beliebig lange im Internet sein und Daten herunterladen. Die monatliche Grundgebühr bleibt davon unberührt. Gleichzeitig gibt es bei den DSL-Providern immer mehr Angebote, die sich individuell auf das eigene Nutzungsverhalten zuschneiden lassen. Auch das spart Geld.

Welche Geräte werden für den DSL-Anschluss benötigt?

Um DSL nutzen zu können, werden einige Geräte benötigt. Welche dies sind, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Bei Vertragsabschluss wird die benötigte Hardware, wie ein Splitter und ein DSL-Modem, bereitgestellt. Je nach Anbieter kann dies kostenlos oder gegen einen geringen Aufpreis sein. Zudem können im weiteren Bestellprozess zusätzliche Geräte günstig oder kostenlos mitbestellt werden. Sinn macht zum Beispiel die Anschaffung eines WLAN-Routers. Mit diesem können mehrere Computer in der Wohnung mit DSL ausgestattet werden.

Benötige ich für DSL einen Telefonanschluss?

Die DSL-Technologie arbeitet über Analog- oder ISDN-Anschluss. Dieser kann nach der Verbindung mit dem DSL-Anschluss ganz normal weiter genutzt werden. Einzige Ausnahme: der Triple-Play-Anschluss bei einem Kabelbetreiber. Entscheidet man sich für diese Variante, telefoniert man fortan auch über das Kabel. Der bisherige Telefonanschluss wird demnach nicht mehr benötigt.

Kann ich meinen bisherigen Telefonanschluss weiter nutzen?

Selbstverständlich. Sie müssen mit keinerlei Beeinträchtigungen rechnen. Mit einem Analog– und einem ISDN-Anschluss können Sie gleichzeitig telefonieren und sich im Internet aufhalten.

Wie finde ich den günstigsten DSL-Anbieter?

Zwischen den DSL-Anbietern herrscht ein großer Konkurrenzkampf. Davon können Sie als Kunde profitieren. Finden Sie mit unserem DSL-Tarifvergleich jetzt den günstigsten Provider mit Ihrer gewünschten DSL-Geschwindigkeit. Natürlich ist unser Vergleich komplett kostenlos.

Wie funktioniert der DSL-Tarifvergleich?

Die Nutzung unseres DSL-Tarifvergleichs ist mehr als einfach. Geben Sie einfach Ihre Vorwahl sowie die gewünschte DSL-Geschwindigkeit ein. Der Tarif-Rechner überprüft nun anhand Ihrer Vorwahl, ob Sie DSL an Ihrem Wohnort nutzen können. Anschließend können Sie Ihre Suche verfeinern. Sofern gewünscht, können Sie sich ausschließlich Komplettangebote mit einer Telefon-Flatrate oder aber auch Angebote mit einer Handy-Flatrate anzeigen lassen. Oder aber Sie lassen sich nur Anschlüsse präsentieren, die über die Deutsche Telekom laufen. Sofern Sie spezielle Vorlieben haben, was die Vertragslaufzeit anbelangt, finden diese ebenfalls Berücksichtigung. Beachten Sie jedoch, dass Verträge mit einer kurzen Laufzeit häufig weniger Vergünstigungen, wie zum Beispiel kostenlose Hardware, enthalten.

Was ist ein Triple-Play-Anschluss?

Alles aus einer Hand – ganz nach diesem Motto bieten Kabelbetreiber so genannte Triple-Play-Anschlüsse an. Wer einen modernen bidirektionalen Kabelanschluss besetzt, kann sowohl Internet als auch Fernsehen und Telefonanschluss bei ein und demselben Anbieter buchen. Dies hat den Vorteil, dass der alte Telefonanschluss nicht mehr benötigt wird. Zudem gibt es attraktive Angebote, wenn man über seinen Kabelanschluss in drei Bereichen gleichzeitig versorgt werden möchte. Dies kann aber auch über einen herkömmlichen Telefonanschluss realisiert werden.

Schützt mich DSL vor Dialern (Einwahlprogrammen)?

Dialer, so genannte Einwahlprogramme, stellen über das analoge Festnetz oder das ISDN-Netz eine Wählverbindung zum Internet oder anderen Rechnernetzen her. Mit DSL kann Ihnen das nicht passieren. Bei der modernen Technologie wird keine Telefonverbindung aufgebaut. Diese benötigen Dialer allerdings, um Schaden verursachen zu können. Trotzdem empfiehlt es sich, immer ein Virenschutzprogramm mitlaufen zu lassen. Nur das schützt effektiv vor schädigenden Programmen.