Wolfsburg erhält Glasfasernetz bis 2022

In Wolfsburger Ortsteilen sollen Glasfaserleitungen bis 2022 verlegt werden und dafür zeichnet sich die Wobcom verantwortlich, die sich durch die Investitionen auch neue Kunden erhofft. Das städtische Tochterunternehmen der Stadtwerke hat dafür Investitionen von 8 Millionen Euro für das Jahr 2017 eingeplant und entspricht knapp 50 Prozent des vollständigen Investitionsbetrags für den Bereich Netze des nächsten Jahres.

Die Wobcom wird weitere 4 Millionen Euro in den Glasfaserausbau investieren. Das Netz wird in den nächsten sechs Jahren aufgebaut und wird 2022 ganz Wolfsburg mit Breitband-Internet versorgen. Nach Schätzungen werden sich die Gesamtinvestitionen für das Glasfasernetz auf etwa 80 Millionen Euro belaufen. Der Betrag wurde von den Wolfsburger Stadtwerken bislang nicht bestätigt. Das neue Angebot soll neue Kunden anlocken und die Wobcom möchte Dienstleistungen über das eigene Netz anbieten.

Das bestehende Glasfasernetz der Stadtwerke sieht Dr. Frank Kästner, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens als Startvorteil. Aktuell steht noch nicht fest, welche Ortsteile zuerst Glasfaserleitungen erhalten werden. Das Ziel ist die gesamte Stadt Wolfsburg und alle Ortschaften mit einem Glasfasernetz zu versorgen. Wie hoch die Bandbreite sein wird und mit welchen monatlichen Kosten die Bürger für die Nutzung des Glasfaseranschlusses zu rechnen haben, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Glasfasertechnologie bietet Bandbreiten von mindestens 100 Megabit pro Sekunde und geht bis in den Gigabit-Bereich, weshalb Glasfasernetze sehr zukunftssicher sind.

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