Warendorf – Ortsteil Freckenhorst ohne Glasfaser?

Im Warendorfer Ortsteil Freckenhorst beläuft sich die Nachfragequote für Glasfaseranschlüsse derzeit auf 12 Prozent und liegt 28 Prozent unter der erforderlichen Mindestquote von 40 Prozent. Die Ortsteile Einen und Milte haben bereits eine Quote von 40 bzw. 45 Prozent erreicht, während Müssingen mit 33 Prozent noch 28 Verträge für die Mindestquote fehlen. Der Nachbarort von Freckenhorst, Hoetmar, hat 33 Prozent erreicht und erfordert noch 59 Haushalte. Wenn Hoetmar die Mindestquote erreichen sollte, dann würde der Ort dennoch nicht mit Glasfaser versorgt, sollte Freckenhorst nicht die Grenze von 40 Prozent erreichen oder überschreiten.

Bürgermeister Axel Linke übte Kritik an der „destruktiven Haltung“ vieler Freckenhorster und macht sich größte Sorgen um den Ortsteil, sollte der Zug des Glasfaseranschlusses daran vorbeifahren. Ein schneller Internetanschluss sei kein Luxus, sondern eine Daseinsfürsorge. Vor allem Hauseigentümer sollten sich darüber klar werden, dass der Wert ihres Hauses mit einem Glasfaseranschluss eine Wertsteigerung erfahren würde.

Die Anmeldephase zu günstigen Konditionen der Glasfaseranschlüsse endet in Milte, Hoetmar und Einen-Müssingen am heutigen 12. Dezember 2016. In Freckenhorst können sich die Einwohner noch bis zum 23. Januar 2017 für einen Breitbandzugang des Anbieters Deutsche Glasfaser entscheiden.

Das Unternehmen Deutsche Glasfaser hat sich auf die Einrichtung von Glasfasernetzen in Städten, Dörfern, Gemeinden und Kommunen spezialsiert. Die Glasfaseranschlüsse werden Privatkunden und Firmenkunden mit mindestens 100 Megabit Bandbreite angeboten.

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