Stadt Meinerzhagen forciert Breitbandausbau

Die Stadt Meinerzhagen forciert ihren Breitbandausbau und hat dafür im Vorfeld bei der Bundesregierung einen Förderantrag gestellt. Der Förderantrag bezieht sich auf Beratungsleistungen und umfasst ein Fördervolumen von 50.000 Euro. Die Beratung erfolgt als Vorbereitungsmaßnahme für einen flächendeckenden Breitbandausbau.

Auf Basis der Beratung wird ein Ausbauplan für die Breitbandversorgung in Meinerzhagen erstellt. Technische Unterstützung zur Realisierung der Breitbandzugänge erhält die Stadt von der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen (TKG), die sich auf Richtfunklösungen spezialisiert hat.

Die Meinerzhagener Gewerbegebiete Grünewald, Darmche und Schwenke konnten in den letzten Jahren bereits erfolgreich per Glasfaser mit Breitband versorgt werden. In Darmche und Schwenke profitieren zudem einige Wohnbereiche nahe den dortigen Gewerbegebieten von der Breitbandversorgung.

Beim Breitbandausbau setzen Anbieter wie die Deutsche Telekom, Vodafone oder Unitymedia auf Glasfasertechnik. Die drei Konzerne versorgen jedoch vor allem Ballungszentren, während ländliche Regionen nur bei wirtschaftlicher Tragfähigkeit der Breitbandnetze mit Breitband versorgt werden. Das Unternehmen Deutsche Glasfaser hingegen hat sich zum Ziel gesetzt die ländlichen Regionen in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein flächendeckend per Glasfaser mit Breitband zu versorgen.

Die Glasfasertechnologie bietet eine hohe Zukunftssicherheit, weil die Bandbreite nach oben skaliert werden kann. Die Verlegung der Glasfaserleitungen erfordert im Vorfeld allerdings kostenintensive Tiefbauarbeiten. In Zukunft könnten Verbraucher per Glasfaser mit einer Bandbreite von bis zu 1 Gigabit und mehr surfen. Vor allem in den 1990er-Jahren galt die Glasfasertechnik als zu teuer, doch in den letzten Jahren entwickelte sich die Technik weiter und die Tiefbaukosten konnten gesenkt werden.

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