Glasfasernetz in Heselbach und Rauberweiherhaus

Die Ortsteile Heselbach und Rauberweiherhaus im Kreis Wackersdorf sind seit Jahresanfang 2017 mit einem Glasfasernetz versorgt. Von dem Breitbandausbau profitieren 470 Haushalte, die ab sofort mit einer Bandbreite von bis zu 100 Megabit pro Sekunde surfen können. Gemeinsam mit dem Regionalmanager der Deutschen Telekom, Enrico Delfino und Bürgermeister Thomas Falter betätigten beide letzte Woche Montag symbolisch den magentafarbenen Startknopf.

Die Telekom plant die Fortsetzung ihrer Erdarbeiten in Meldau, Mappenberg und Imstetten, sobald die Wetterverhältnisse es zulassen. In Wackersdorf und den restlichen Ortsteilen steht nur Breitband per Vectoring-VDSL zur Verfügung, während die Haushalte in Mappenberg, Meldau und Imstetten einen Glasfaseranschluss per FTTB erhalten werden.

Der Eigenanteil der Gemeinde am Glasfaserausbau beläuft sich auf 76.656 Euro. Im Verlauf dieses Jahres soll den Erwartungen von Bürgermeister Thomas Falter, die gesamte Gemeinde mit Breitband versorgt werden. Die Deutsche Telekom AG setzt beim Aufbau ihrer Breitbandnetze vor allem in ländlichen Regionen vorwiegend auf das umstrittene VDSL-Vectoring bei dem Glasfaserleitungen mit Kupferkabeln verbunden werden.

Der Nachteil von Vectoring resultiert in einer maximalen Bandbreite von 225 Megabit pro Sekunde, doch in Zukunft plant die Telekom, verstärkt auf reine Glasfasertechnik zu setzen. Der Vorteil der Glasfaser ist die Skalierbarkeit und Bandbreite im Gigabit-Bereich. Der Breitbandausbau wird von der Bundesregierung mit einem über 4 Milliarden Euro schweren Förderprogramm finanziell unterstützt.

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