Colt bietet 100 Gigabit Bandbreite in Deutschland

In einem Gespräch mit Golem.de am 4. November 2016 erklärte die Telekommunikationsgesellschaft Colt ihr Glasfasernetz in Deutschland auszubauen. Die Kapazitäten sollen erhöht und die Bandbreite auf 100 Gigabit pro Sekunde gesteigert werden. Das Long Distance Network auf den drei Kontinenten Europa, Asien und Nordamerika beläuft sich Carl Grivner, dem Chef von Colt Technology Services zufolge auf mehr als 49.000 km. Davon würden rund 9000 Kilometer auf die 49 Metropolitan Area Networks entfallen. Seinen Worten nach seien über 24.000 Gebäude direkt mit dem Netzwerk verbunden, genauso wie mehr als 580 Rechenzentren.

Rund 6000 Kilometer Glasfaser befinden sich in Deutschland und seien mit 6000 Gebäuden vernetzt. Die acht deutschen Metropolitan Area Networks liegen in Frankfurt am Main, Berlin, Düsseldorf, Köln, München, Stuttgart und Hannover. In großen Teilen des Netzes sind heute schon 100 Gigabit Bandbreite möglich. Der Ausbau erfolgt basierend auf den Kundenbedarf.

Alle Regionen mit hohen Bandbreitenbedarf stehen zuerst auf dem Fokus und würden daher als erstes ausgebaut. Die neue Elektronik, der Ausbau des Long Distance Network und die Einführung der SDN-Funktionalitäten erforderten Grivner zufolge ein Großteil der Investitionen. Das Next Generation Network (NGN) wird bis März 2017 fertig ausgebaut sein. Der NGN-Ausbau führt zum Anschluss von 17 weiteren wichtigen Rechenzentren in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart an das Colt-Netz. Colt verfügt über ein eigenes Glasfasernetz und Rechenzentren in europäischen Ländern.

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