Amstetten – Glasfasernetz bis 2030

Die Gemeinde Amstetten hat sich zum Aufbau eines Glasfasernetzes bis zum Jahr 2030 beschlossen. Ein Verteiler (PoP – Point of Presence) wird als erstes im Rathaus im kommenden Jahr verlegt und von dort aus Glasfaserkabel mit dem Gewerbegebiet Kreuzstein verbunden. Im Jahr 2018 soll eine Glasfaserleitung ins Neubaugebiet „Alte Gärtnerei“ verlegt werden und zwölf Monate darauf wird das Gewerbegebiet „Industriestaße“ an das Glasfasernetz angeschlossen. Die Einrichtung eines Backbone von Bräunisheim nach Schalkenstetten wird anschließend erfolgen und danach Amstetten-Dorf mit dem Backbone-Netz verbunden.

Die Kosten für den Verteiler im Rathaus werden mit 231.000 Euro kalkuliert und wird mit 52.000 Euro vom Land bezuschusst. Nach Berechnungen wird die Breitbandversorgung des Gewerbegebiets Kreuzstein einen Betrag von 460.000 Euro kosten und davon das Land eine Summe von 260.000 Euro übernehmen. Im Jahr 2030 soll jedes Haus mit einer Glasfaserleitung versorgt sein. Jedes Neubaugebiet wird künftig sofort einen Glasfaseranschluss erhalten. Die Gesamtkosten für das Breitband-Projekt werden sich der Gemeinde Amstetten zufolge auf 10,7 Millionen Euro belaufen.

Vor einem Jahr wurde im November 2015 der Verband „Komm.Pakt.Net“ mit dem Ziel gegründet alle Privathaushalte im Verbandsgebiet mit Breitband zu versorgen, indem jedes Haus und jedes Unternehmen einen Glasfaseranschluss erhält. Der kommunale Verband baut dafür ein eigenes Backbone-Netz auf und vermietet es an einen Betreiber. Im Sommer 2017 soll die Vergabe für den Aufbau des Glasfasernetzes erfolgen.

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