2,7 Millionen Glasfaseranschlüsse in Deutschland

Nach den aktuellen Zahlen des Telekommunikationsverbandes VATM wird es in Deutschland bis Jahresende 2016 bereits 2,7 Millionen Haushalte mit einem Glasfaseranschluss. Die Zahl der Glasfaser-Haushalte kletterte damit gegenüber dem Vorjahr um 34 Prozent und neun von zehn Haushalten surfen nicht mit einem Glasfaseranschluss der Telekom. Bis Ende dieses Jahres werde die genannte Zahl Glasfaseranschlüsse per FTTB bzw. FTTH verlegt und entspricht im Jahresvergleich einem Plus von 25 Prozent.

Die Konkurrenten der Telekom zeichnen der VATM-Marktstudie für über 75 Prozent der FTTH / FTTB-Anschlüsse verantwortlich und bedeutet ein Zuwachs von 590.000 gegenüber dem Vorjahr. Zehn Prozent der Anschlüsse stammen den Daten zufolge von der Telekom und 90 Prozent von den Wettbewerbern des Bonner Konzerns. Die Bandbreite beläuft sich bei 1,7 Millionen Glasfaseranschlüssen auf mehr als 50 Megabit pro Sekunde und dabei wurden die TV-Kabelnetzbetreiber nicht berücksichtigt.

Die Deutsche Telekom AG erziele 25 Prozent ihres Festnetzumsatzes mit Vorleistungsprodukten der Wettbewerber. Bei den Kabelnetzbetreibern wurde ein Umsatzanstieg beim Festnetz um 200 Millionen Euro auf 5,4 Milliarden Euro verzeichnet. Im Jahr 2017 rechnet die VATM bezogen auf den Gesamtmarkt mit einer Umsatzsteigerung von 1,5 bis 3,0 Prozent.

Laut dem Studienergebnis werden die Investitionen dieses Jahr von 8,0 auf 8,1 Milliarden Euro steigen und sei der höchste Stand seit 14 Jahren. Im Festnetz werde das Gesamtdatenvolumen des Internet-Surfens um 20 Prozent auf 13,8 Milliarden Gigabyte klettern. Das mobile Internet werde ein Datenvolumen von 774 Millionen Gigabyte verursachen und wäre eine Steigerung von 31 Prozent.

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