Samsung hat mit dem neuesten Galaxy Tab nun die dritte Generation der Reihe eingeleitet und auf den ersten Blick hat sich kaum wirklich etwas weiter entwickelt. Im Test klären wir die Unterschiede zu den Vorgängern und auch, ob das Tablet seinen recht hohen Preis wirklich wert ist.

Design und Display

Optisch gibt es kaum wirklich prägnante Unterschiede zu dem doch schon zwei Jahre alten Vorgänger. Das Gerät ist auch weiterhin enorm dünn gebaut und bietet einen recht schmalen Rahmen um das 10,1 Zoll Display.

Sobald man ins Detail geht, erkennt man auch, dass es weiterhin kaum Änderungen gibt. Der Name steht weiterhin für die Displaygröße, die Auflösung ist und das ist enorm ärgerlich, weiterhin wie beim Vorgänger nu 1200 x 800 Pixel hoch. Auch der Prozessor bietet weiterhin nur zwei Kerne, zwar mit höherer Taktrate, aber das Tablet soll wirklich eine neue Generation darstellen?

Natürlich gibt es Änderungen, doch diese liegen eher im Detail. Damals war das Galaxy Tab der 2. Generation mit 8,6 Millimetern schon enorm dünn, das Gerät der 3. Generation kann hier nochmal mit nur 7,95mm punkten. Auch das Gewicht konnte von 570 auf 510 Gramm gesenkt werden. Mit diesen Werten liegt man teilweise recht stark vor der Konkurrenz.

Das Material ist jedoch auch weiterhin Kunststoff. Hier fehl noch viel der Eleganz von einem Xperia Tablet Z oder einem iPad. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass kaum ein Tablet von Samsung einen wirklichen Konkurrenten zum iPad darstellt. Eher wundern wir uns über die dauerhaft niedrige Auflösung und die doch recht magere Ausstattung. Lediglich mit dem Preis zieht man dennoch mit Apple gleich.

Eines muss man Samsung aber zugute halten, denn die Verarbeitung ist wie immer so gut wie perfekt. Spaltmaße gibt es keine und alle Schutzkappen passen haargenau auf die jeweiligen Anschlüsse.

Warum Samsung beim Display nach wie vor nur auf 1200 x 800 Pixel Auflösung setzt, kann wohl keiner so wirklich verstehen. Diese einfache HD-Auflösung ist mittlerweile restlos veraltet und kommt eher bei Billig-Geräten zum Einsatz und nicht bei „iPad-Konkurrenten“. Das Nexus 10, welches sogar von Samsung hergestellt wurde, hatte sagenhafte 2560 x 1600 Pixel, wieso Samsung die eigenen Produkte in dieser Hinsicht so egal sind, ist unverständlich.

Trotz der geringen Auflösung ist das Display zumindest was Farbdarstellung und Helligkeit angeht, auf den vorderen Plätzen.

 

Kamera

Auf der Hinterseite befindet sich eine 3 Megapixel Kamera, auf der Vorderseite eine mit 1,3 Megapixel. Ein Blitzlicht hat Samsung nicht verbaut, was jedoch die wenigstens wirklich stören dürfte. Meistens werden 10 Zoll Geräte sowieso nur zu Hause genutzt, und dort ist ein Blitz in den meisten Fällen mehr oder weniger nutzlos. Samsung hätte sich laut unserer Meinung lieber beide Kameras sparen sollen und dafür mehr Geld in das Display investieren. Die Qualität ist „brauchbar“, als gut lässt sie sich jedoch kaum bezeichnen. Sowohl Bildschärfe als auch Bildrauschen können nicht überzeugen. Schnappschüsse sind durchaus machbar, jedoch nur so lange es ausreichend Licht gibt. Bei schlechten Lichtverhältnissen kann man die Kamera getrost vergessen.

 

Software und Hardware

 

Wie im Vorgänger steht auch im neuen Galaxy Tab 10.1 nur ein Dual Core-Prozessor, dieser hat jedoch mit dem Vorgänger nicht mehr allzu viel gemeinsam. In der neuesten Generation arbeitet ein Intel x86 Clover Trail-Chip mit 2 x 1,6 Gigahertz. Der Prozessor ist nicht nur äußerst energiesparend, sondern bietet auch ausreichend Leistung. In jeglicher Bedienung reagiert das Galaxy Tab 3 10.1 flüssig, wobei dank der geringen Auflösung auch weniger Leistung in diesen Bereich fließen muss.

Auch beim Surfen im Browser und navigieren auf Internet-Seiten gibt es keine Lags und Ruckler. In verschiedenen Benchmarks liegt das Tablet zwar nicht auf den ersten Plätzen, schafft es aber dennoch, sich auf den vorderen Plätzen zu platzieren.

Zwar gibt es auch auf dem Galaxy Tab 3 10.1 wieder einige vorinstallierte Software von Samsung, diese hält sich aber in Grenzen und fällt deutlich geringer aus als z.B. auf den Smartphones. Das Tablet verfügt zudem über einen Infrarot-Sender, durch welchen mit passender Software verschiedene Geräte wie Fernseher oder Blu-Ray Player gesteuert werden können.

Akkulaufzeit

Nach den eigenen Angaben von Samsung soll der Akku des Galaxy Tab 3 10.1 rund 9 Stunden durchhalten. Im Detail soll diese Laufzeit auch bei Internetnutzung mit WLAN und Videowiedergabe erreicht werden. Natürlich ist der Wert von Samsung nicht richtig, zumindest nicht im herkömmlichen Gebrauch. Hier erreichten wir eine Laufzeit von rund 7 Stunden. Da man das Tablet wohl überwiegend zu Hause verwendet wird, sollte die Laufzeit problemlos ausreichen.

Eigenschaften
  • Prozessor: Intel Atom Prozessor Z2560 (1.60 GHz) mit 1MB Cache
  • Das Tablet für die Jackentasche, Handliches, attraktives Design
  • Hohe Leistungsfähigkeit und schnelles Internet über WLAN n-Standard möglich
  • Umfangreiche Mulitmedia-Funktion
  • Lieferumfang:Tablet, Ladeadapter, Datenkabel
  • Bluetooth
  • 16:10
Verfügbarkeit
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 *Preisabfrage von 16.02.2020, 22:01:29 Alle Preisangaben inkl. MwSt. 

Weitere Bilder Samsung Galaxy Tab 3 10.1

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