Schleswig-Holstein – 1&1 Versatel baut Landesnetz per Glasfaser

Das Bundesland Schleswig-Holstein hat dem Unternehmen 1&1 Versatel den Auftrag erteilt ein Landesnetz aufzubauen und wird aus 300 Kilometern Glasfaserleitungen bestehen. Von den Schulen sollen 70 Prozent einen Glasfaseranschluss erhalten. Das Unternehmen wird Schulen, kommunale Standorte, Behörden und Landesdienststellen mit einem Glasfasernetz versorgen. Die Investitionen sollen sich 1&1 Versatel zufolge auf einen mehrstelligen Betrag in Millionenhöhe belaufen.

Der IT-Dienstleister Dataport der Verwaltung Schleswig-Holstein erteilte dem Breitbandabieter den Auftrag für das Glasfasernetz. Die Hansewerk-Gruppe und 26 Subunternehmen wirken beim Breitbandausbau des Landesnetzes mit. Innerhalb von fünf Jahren sollen alle 800 Schulen des norddeutschen Bundeslandes mit Breitband-Internet versorgt werden. Bei Schulen, die wirtschaftlich betrachtet nicht per Glasfaser erschlossen werden können, sollen einen Breitbandzugang über alternative Technologien wie Richtfunk erhalten.

Die Bandbreite der Internetzugänge an den Schulen wird sich auf mehr als 50 Megabit pro Sekunde belaufen. Aktuell verfügen nur 12 Prozent der Schulen über einen Breitbandzugang mit rund 100 Megabit Bandbreite. Der Glasfaseranteil im Landesnetz von 14 Prozent soll nach Fertigstellung des Glasfasernetzes steigen.

In ganz Deutschland entstehen derzeit Breitbandnetze, die vor allem per Glasfaser aufgebaut werden. Die Glasfasertechnologie bietet eine hohe Bandbreite und Zukunftssicherheit. Auf das umstrittene Vectoring setzen nur wenige Städte, Kommunen und Gemeinden, weil die Bandbreite auf 100 Megabit pro Sekunde begrenzt ist und die Glasfaseranschlüsse nicht bis in das Haus verlegt werden.

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