Schwarzwald – Empfingen bekommt Glasfasernetz von Telekom

Die Deutsche Telekom AG baut bis Ende 2017 in Empfingen im Schwarzwald ein Glasfasernetz auf und arbeitet dabei mit der Vectoring-Technik. Von dem Glasfaserausbau profitieren alle Einwohner, die sich im Vorwahlbereich 07485 befinden und erhalten einen Breitbandzugang mit 100 Megabit Bandbreite im Downstream. Der Upstream beläuft sich auf maximal 40 Megabit pro Sekunde und dürfte für die meisten Aufgaben ausreichend sein. Nach Konzernangaben verfüge das im Aufbau befindliche Breitbandnetz über eine derartige Leistungsstärke, dass Surfen, Telefonieren und Fernsehen gleichzeitig möglich seien. Das Streaming soll ebenfalls eine Verbesserung erfahren.

Zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler werde die vorhandene Kupferleitung durch Glasfaserkabel ersetzt. Das Ergebnis sei der Telekom zufolge eine deutlich höhere Bandbreite. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgerüstet, wodurch sie zu kleinen Vermittlungsstellen werden. Das Lichtsignal wird im MFG in ein elektronisches Signal konvertiert und anschließend per Kupferkabel zum Kunden übertragen. Das Vectoring behebt elektromagnetische Störungen. Je näher sich der Kunde am MFG befindet, desto mehr Bandbreite hat er zur Verfügung.

Bei reinen Glasfaseranschlüssen ohne Vectoring ist die Bandbreite in beide Richtungen gleich. Die hohen Tiefbaukosten waren bislang der größte Nachteil beim Glasfaserausbau, der durch Einsatz neuer Verlegetechniken wie Microtrenching ausgeglichen wird. Beim Vectoring werden Glasfaserkabel mit Kupferkabeln verbunden und führen zu einer Verminderung der Bandbreite.

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