Rödermark bekommt 100 Megabit Breitbandnetz

Alle Stadtteile in Rödermark werden bis zum Jahresende 2017 mit einem Glasfasernetz versorgt. Die Deutsche Telekom AG wird dafür ein Glasfasernetz von 16 Kilometern Länge verlegen und so die Bandbreite auf 100 Megabit pro Sekunde erhöhen. Zur Zeit müssen die Bürger durchschnittlich mit 16 Megabit und stellenweise sogar mit mageren 1,5 Megabit pro Sekunde durch das Internet surfen. Im Upstream wird sich die Datenrate nach Konzernangaben auf maximal 40 Megabit pro Sekunde belaufen. Von dem Breitband-Internet werden die Stadtteile Waldacker, Ober-Roden, Messenhausen, Bulau und Urberach mit ihren insgesamt 15.000 Haushalten profitieren.

Die Telekom arbeitet beim Aufbau des Breitbandnetzes mit der Vectoring-Technologie, bei der elektromagnetische Störungen ausgeglichen und Glasfaserleitungen mit Kupferkabeln verbunden werden. Das Ziel des Vectoring ist eine Steigerung der Datenrate alter Leitungen. Je näher sich ein Kunde am Netzknoten befindet, desto mehr Bandbreite steht ihm zur Verfügung. Der Kreis Offenbach hatte Ende 2016 mit der Telekom eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der das Unternehmen alle 13 Städte und Gemeinden mit einem Glasfasernetz versorgen soll. Das Investitionsvolumen wird sich den Angaben zufolge auf einen Betrag in fünfstelliger Höhe belaufen.

Der Bonner Konzern plant die Zahl seiner DSL-Kunden bis 2018 von 12 auf 24 Millionen zu verdoppeln und dafür wurde ein Investitionsprogramm gestartet. Die jährlichen Ausbaukosten belaufen sich auf 4 Milliarden Euro, wovon vor allem die bisher schlecht versorgten vernachlässigten Gebiete profitieren sollen. Die Bandbreite soll durch eine Weiterentwicklung der umstrittenen Vectoring-Technik in den nächsten Jahren von 100 auf 250 Megabit pro Sekunde steigen, gab die Deutsche Telekom bekannt.

8 Kommentare

  1. Schoene neue Welt:
    Trotz Breitbandausbau in Rödermark (speziell Breidert) ist eine Lieferung der vertraglichen Geschwindigkeit von 16 MBit laut Telekom weder jetzt noch in Zukunft moeglich. (Technisch, so sagt man)
    Ebenfalls nicht moeglich sind 50 MBit, da nicht genuegend „Ports“ zur Verfuegung stehen.
    Wann diese zur Verfuegung stehen werden, ist dieses und naechstes Jahr nicht klar.
    Es zeigt sich immer mehr, das der viel gehypte Breitbandausbau in Rödermark eine gewaltige Lüge und Missinformation der Telekom und der Politik waren.
    Ende 2017 sollte alles klar sein, und nun ist es so das das „Breitband“ bis mindestens (wenn ueberhaupt) Ende 2019 nicht verfuegbar sein wird.
    So haben wir uns das nicht vorgestellt,mein lieber Herr XXXX, meine lieben Telekomiker!

  2. „An Ihrem Anschluss ist das Produkt leider nicht verfügbar.“ (50 MBit)
    Standort: Breidert.
    Datum:10.09.2018
    Schoene neue Breitbandwelt. Der ganze Breitbandausbau war ein gewaltiger Schuss in den Ofen!!!

  3. Ende Juni in Rödermark: 4,6 MBit (wenns gut läuft) Höchstgeschwindigkeit.
    Ein Wort mit X. Bezahlt wird aber 16 MBit. Geliefert wirds nicht.
    Weder jetzt noch in Zukunft.

  4. Breitbandausbau Rödermark Ende Mai 2018? Nix zu sehen, nix zu hören. Auskunft Telekomiker: Ausbau nur „groesstenteils“, nicht flaechendeckend.
    Genaue Geschwindigkeiten? Kein Kommentar, „bis zu MBit“.
    Telekom Webside:
    Minimal buchbarer Tarif (Geld): 16 MBit Max. Geschwindigkeit im Breidert –> max 6 MBit.
    Lügen haben kurze Leitungen

  5. Die Aussage der Schwindelkom Geschwindigkeiten „…bis zu 100 MBit“ zu liefern ist wie die Aussage der Fdp bis zu 100% der Wählerstimmen zu bekommen….

  6. Eine Frage, die bisher keine Telekomhotline beantworten kann oder will:
    Bekommen alle Bürger, die bisher für Tarife bezahlen, die nicht geliefert werden konnten (Stichwort:“….bis zu 16 MBit“), automatisch die seit Jahren bezahlten Geschwindigkeiten automatisch geschaltet?
    Zu dieser Aussage kann sich keine Telekommitarbeiter verbindlich äussern!

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