Oberweißbach bekommt Breitbandnetz

Die Deutsche Telekom AG wird in der Gemeinde Oberweißbach, beheimatet in Ostthüringen mit einem Breitbandnetz versorgen und unterzeichnete dafür einen Erschließungsvertrag. Unterschrieben wurde der Vertrag von Telekom-Regiomanager Helge Frisch, Oberbürgermeister Bernhard Schmidt und Frank Herzig, dem Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaft Bergbahnregion.

Von dem Breitbandausbau profitieren 1200 Haushalte in Oberweißbach, Deesbach und Cursdorf. Der Bau des Breitbandnetzes soll im April beginnen und zum Jahresende 2017 abgeschlossen sein. Im Downstream wird sich die Bandbreite der Telekom zufolge auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde belaufen und maximal 40 Megabit sollen es im Upstream sein.

Das Unternehmen verlegt elf Kilometer Glasfaserkabel, davon seien nur 250 Meter Tiefbauarbeiten eingeplant. Der Breitbandausbau erfolgt nach Konzernangaben anbieterneutral, weshalb das Netz auch von anderen Anbietern gegen Zahlung einer Gebühr genutzt werden kann.

Die Vectoring-Technik kommt bei der Einrichtung des Breitbandnetzes zum Einsatz, mit der Signalstörungen unterbunden und Kosten beim Breitbandausbau eingespart werden. Der Nachteil ist die derzeit begrenzte Bandbreite von durchschnittlich 100 Megabit im Downstream und 40 Megabit im Upstream. Die Telekom arbeitet an einer Weiterentwicklung, mit der die Bandbreite auf 200 bis 300 Megabit erhöht werden soll.

Reine Glasfaseranschlüsse ohne Vectoring haben den Vorteil einer höheren Bandbreite und besseren Zukunftssicherheit. Die Investitionen fallen zwar teurer aus, doch dafür erhält der Kunde einen Breitbandzugang, der sich je nach Anbieter im Gigabit-Bereich bewegen kann.

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