Entwicklung und Ausbau des Mobilfunknetzes

Geschichte in Deutschland

Der Mobilfunk ist eigentlich eine Art Sammelbezeichnung für den Betrieb von Funkgeräten. Die Bundesnetzagentur spricht in dem Bereich von „öffentlich zellularen Mobilfunkdiensten.“ Demnach fallen unter der Rubrik Mobilfunk alle tragbaren Telefone. Selbst Telefone, die in Fahrzeugen eingebaut sind, sprich eine Art Wechselsprechgeräte. Natürlich existieren noch weitere Anwendungsbereiche, wie die mobile Datenerfassung und auch die Telemetrie.
Die ersten Vorstellungen für die „Taschentelefone“ gab es bereits im Jahr 1910. Seit 1926 gab es einige Vorläufer auf dem Mobilfunkmarkt in Deutschland. Zu dieser Zeit gab es öffentliche Sprechzellen im Zugverkehr. Im Jahre 1950 kamen dann die ersten Mobilfunknetze auf den Markt, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf die breite Vermarktung ausgelegt waren.

In Deutschland werden die Handynetze mit Großbuchstaben beschrieben. De analoge Handyvermittlung, auch A Netz genannt, wurde bereits im Jahre 1958 auf den Markt gebracht. Das Netz, welches von der deutschen Bundespost eröffnet wurde, existierte bis in Jahr 1977 und hatte somit mehr als 10.500 Teilnehmer. Weitere Netze sind wie folgt eingeteilt:

  •  das analoge C Netz, 1986 bis 2000 in Betrieb
  •   das digitale D Netz, seit 1992 von der Telekom eingeführt
  •   das digitale E Netz, in Deutschland 1993 von E-Plus eingeführt
  •   die zahlreichen UMTS Netze, die mittlerweile in Deutschland einen höheren Stand haben. Zusätzlich hat die Telekom ein neues LTE Netz in Betrieb genommen, welches seit dem Jahre 2010 auf dem Vormarsch ist.

Natürlich hat sich die Geschichte im Bereich Mobilfunk in den letzten Jahren enorm entwickelt. Die meisten Mobilfunknetze sind mit den GSM Standards versehen, die anfänglich aus dem D Netz stammten. Kurze Zeit später folgte das E Netz, sodass diese in vier deutsche GSM Netz unterteilt wurde, die bis heute Bestand haben.
Im Jahre 2010 umfasste das gesamte Gesprächsvolumen in Deutschland mehr als 91 Milliarden Minuten pro Jahr. Somit hat der Mobilfunkbereich einen Marktanteil von rund 19 Prozent.

Entwicklung in Deutschland

Seit dem Jahre 2006 gibt es in Deutschland rund neun Lizenzen im digitalen Mobilfunk. Je vier von ihnen sind jeweils GSM und UMTS Netze oder werden von anderen aktiven Mobilfunknetzbetreiber beansprucht. Ende des Jahres 2003 hatte Mobilcom seine Lizenz an die Bundesnetzagentur abgegeben. Selbst Quam wurde die Lizenz entzogen, da sie die Ausbau – und Auslastungskriterien nicht erfüllen konnten. Schließlich wird der deutsche Mobilfunkmarkt bis heute noch von der Bundesnetzagentur reguliert.

Seit dem Jahre 2006, als sich der Mobilfunkbereich stark durchgesetzt hatte, hab es sogar mehr Mobilfunkanschlüsse als Einwohner. Bereits zwei Jahre später gab es mehr als 100 Millionen Anschlüsse und das alleine Deutschland. Diese Zahlen errechnen sich aus der Anzahl der normalen Mobilfunkverträgen, der Zweithandys und natürlich der Mobilfunkkarten, die mittlerweile für das Notebook oder sogar das Tablet benutzt werden. Schließlich hat sich auch dieser Bereich in den letzten Jahren enorm entwickelt und einige neue Entwicklungen mit sich gebracht. Der Unterschied zwischen den verschiedenen Kartentypen und Mobilfunkanbietern

Eine Studie, die im Jahre 2005 durchgeführt wurde besagt, dass Männer und Frauen ihren Mobilfunkanschluss gleichmäßig nutzen. Unterschiede hab es in dem Bereich trotz alledem. Hinsichtlich des Alters und vor allem auch der Schulausbildung konnten erhebliche Fakten aufgedeckt werden, die die Nutzung der Mobilfunkverträge beschreiben. Das bedeutet, dass diese Zahlen ans Licht kamen. Handynutzer zwischen 14 Jahren und 34 Jahren hatten bereits alle ein Handy. Rund 93 Prozent von ihnen nutzen es daher auch täglich. Ab einem Alter von 65 Jahren sind es gerade einmal 31 Prozent der Menschen, die über ein Handy verfügen. Allerdings haben auch 85 Prozent der Abiturienten und Studenten ein Handy. Auf den Hauptschulen sind es deutlich weniger. In der Studie wurde deutlich, dass es nur rund 55 Personen sind. Allerdings gibt es auch weiterhin Menschen, die kein Handy besitzen. Zum Zeitpunkt der Studie waren es knapp 30 Prozent in Deutschland.

Satellitenkommunikation

Die Satellitenkommunikation beschreibt eigentlich die Telekommunikation zwischen den zwei Bodenstationen mit Empfangsantennen. Kurz gesagt, den Mobilfunk von Sender direkt zum Empfänger und wieder zurück über den eigentlichen Satelliten.
Sogar Dienste, die den Satellitenrundfunk nutzen, sind in einer bestimmten Kommunikation mit einem Satelliten. Hierbei handelt es sich allerdings um andere Satelliten, wie die im Mobilfunk. Jeder Satellit steuert daher für die reine Kommunikation eine Kontrollstation direkt am Boden.

Im Mobilfunkbereich wird direkt über ein Satellitentelefon eine Verbindung zu einem Satelliten aufgebaut. Der Vorteil hierbei liegt vor allem in dem terrestrischen Netz. Durch dieses Netz ist sogar eine Verbindung von z.B. den kanarischen Inseln, bis hin zur chinesischen Grenze möglich. Natürlich ist das Telefonieren in unterschiedlichen Sprachen ebenfalls möglich. Wichtig ist allerdings, dass die Verbindungspreise in dem Bereich hohe Unterschiede zeigen. Zusätzlich müssen die Antennen direkt zum Satelliten ausgerichtet sein, damit eine Sichtverbindung in dem Bereich möglich ist. Ein mobiles Satellitentelefon ist eigentlich mit der Größe von einem normalen Mobiltelefon zu vergleichen. Dieses ermöglicht heute nicht nur das reine Telefonieren, sondern auch die Datenübertragung per E-Mail oder Internet.

Die stationären Satellitenanlagen sind demnach mobil. Diese werden auch Very Small Aperture Terminals, kurz gesagt VSAT genannt. Der Vorteiler dieser Anlagen liegt eigentlich darin, dass diese eine sehr hohe Übertragungsbandbreite bieten können, die bis zu mehreren Mbit/s steigen kann. Somit sorgt das VSAT für einen schnellen Internet Zugriff, der auf jedem Punkt der Erde möglich ist. Dies geschieht natürlich zu guten Preisen, sodass heute jeder die Mobilfunknetze und vor allem das Internet nutzen kann.
Derzeit gibt es viele unterschiedliche Anbieter, die ein Mobilfunknetz bieten können. Alleine in der Smartphone Branche boomt das Geschäft regelrecht. Vodafone, Telekom, E-Plus und O2 sind heute einer der gängigsten und auch bekanntesten Mobilfunkanbieter. Die Netze weiten sich allerdings immer weiter aus, sodass auch in einigen Jahren weitere Entwicklungen vonstatten gehen.

Wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung

Der Bereich Mobilfunk hat mittlerweile eine große Bedeutung. Besonders die wirtschaftliche Bedeutung ist heute größer denn je. Natürlich konkurrieren die einzelnen Mobilfunkgesellschaften heute weiterhin, um die eigenen Marktanteile in Deutschland halten zu können. Doch auch für den Verbraucher hat der Mobilfunk eine große Bedeutung.
Die Technik des Mobilfunks hat schließlich eine besondere Rolle in der Entwicklung. Selbst bei der Schaffung von Arbeitsplätzen gibt es einige Vorteile. Je mehr Netze aufgebaut werden, umso mehr Arbeitsplätze werden demnach geschaffen. Schließlich ist die Entwicklung der New Economy heute bedeutend und geht stetig weiter. Somit gibt es in dem Fall nicht nur einen großen wirtschaftlichen Bereich, der von großer Bedeutung geprägt ist, sondern auch einen gesellschaftlichen Aspekt.

Mitte der 1990er fand eine sehr starke Verbreitung des Mobilfunksnetzes statt. Dies geschah vor allem durch die neuen GSM Netze, die für die Mobiltelefone entwickelt wurden. Immer mehr neue Handys kamen auf den Markt, die mit neuen Techniken versehen waren. Handynutzer bekamen somit alle neuen Trends mit und wollten denen natürlich auch folgen.
In Hinsicht auf eine biologische Wirkung wurden bis heute noch keine Belege deutlich. Dennoch verrät ein gewisses Umfeld, dass es sich hierbei um Gesundheitsschädigungen handeln kann. Trotz alledem sind die Sendemasten oftmals in exponierten Lagen aufgestellt. Sie nehmen somit natürlich einen großen Einfluss auf das Landschaftsbild. Allerdings ist dies nicht ausschlaggebend für die gesellschaftliche Bedeutung in dem Bereich.

Mittlerweile gibt es allerdings auch die Möglichkeit, die Montageflächen für die zahlreichen Antennen für den Mobilfunk zu vermieten. Des geschieht nur an geeignete Bauwerke. Allerdings können durch eine derartige Vermietung Einnahmen erzielt werden. Teilweise können somit sogar die Kosten für den Unterhalt der Sendetürme eingeholt werden. Einige von ihnen sind heute schließlich Denkmalgeschützt und tragen daher eine große Bedeutung mit sich. Der Sender Gleiwitz ist ebenfalls ein technisches Denkmal, welches den letzten bestehenden Holzsendeturm darstellt und heute sogar noch Betrieb genommen wird.

Die Landfunknetze

Das Landfunknetz ist ein öffentlich Funknetz, welches zum Zwecke von Nachrichtenverbindungen eingesetzt wurde. Die öffentlichen Landfunknetze dienen zur Nachrichtenverbindungen untereinander. Diese Dienste nennen sich „öffentlich bewegliche Landfunkdienste.“
Mit einem solchen Funknetz ist es schließlich möglich, ein Autotelefon zu benutzen. Somit kann sogar eine Verbindung für In – und Auslandsgespräche stattfinden. Der Aufbau der Verbindung verläuft hierbei über eine einfache Vermittlungseinrichtung. Zusätzlich wird genau die Landfunkstelle genutzt, die dann in der Nähe des Fahrzeuges steht, von dem aus das Autotelefon benutzt werden soll. Demnach sollten die Fahrzeuge hierbei mit einer Gegensprechanlage ausgestattet werden. Zusätzlich auch in dem genauen Versorgungsbereich befinden, damit die Verbindung auch aus dem Fahrzeug von statten gehen kann.

Der Begriff öffentlich beweglicher Landfunk ist eigentlich ein einer alter Begriff, der in der damaligen Zeit von der deutschen Bundespost bestimmt wurde. Der mobile Landfunkdienst wurde zu dieser Zeit unter den Funkanwendungen betrieben. Heute ist dies allerdings nicht mehr der Fall, da dieser Bereich nicht mehr benutzt wird.
Selbst in der Systematik wurde der Begriff des Landfunkdienstes ersetzt. Allgemein gesehen wird somit eine drahtlose Kommunikationsform bestimmt. Bei dieser wird eine direkte Funkverbindung zwischen den mobilen und auch den terrestrischen Funkstellen ermöglicht. Ein Beispiel hierfür kann sogar der Funkrufdienst oder auch die A – C Netze sein.

Der mobile Landfunkdienst beschreibt hierbei vor allem das Autotelefon. Dieses ist schon seit mehreren Jahren in Nutzung. Vor allem in LKW oder sogar Krankenfahrzeugen war das Autotelefon schon in der damaligen Zeit ein wichtiges Utensil. Heute wurde es von den neuen Mobilfunkgeräten abgelöst, sodass einige der Fahrten ohne Autotelefon stattfinden. Die Landfunknetze haben sich daher auch in den letzten Jahren enorm entwickelt. Nicht nur der reine Funk über verschiedene Leitmasten werden somit übertragen, sondern auch die Netze für die Autotelefone, die es auch heute noch gibt. In den vergangenen Jahren werden sich die Netze stetig weiter entwickeln und wahrscheinlich noch besseren Empfang für Autotelefone und Smartphones bieten.

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