83 Prozent der Hong Konger Haushalte haben Glasfaser

Nach Angaben des Netzbetreibers PCCW-HKT verfügen 83 Prozent aller Haushalte der Metropole Hong Kong über ein Glasfaseranschluss, wie das Unternehmen am 29. September 2016 auf dem Ultra Broadband Forum (UBF) berichtete. Rund 7,2 Millionen Menschen leben in der Stadt, die ihre Kommunikations- und Unterhaltungsdienste von 25 Festnetzanbietern und drei PayTV-Sendern erhalten. Von PCCW-HKT werden Regionen auf dem Land und die zahlreichen Wolkenkratzer mit Glasfaseranschlüssen versorgt.

Der überwiegende Teil der Kunden erhalte in einem Zeitraum von drei Tagen den bestellten Glasfaseranschluss, wie der Netzbetreiber mitteilte. Die ländlichen Regionen werden per Vectoring erschlossen, doch dies soll nur als Brücke dienen und 2017 alle Dörfer rund um Hong Kong mit Glasfaser direkt verbunden werden. Laut PCCW-HKT erhalten sogar Hausboote einen Glasfaseranschluss mit bis zu 10 Gigabit Bandbreite und werde durch neue Technologien ermöglicht, die nicht näher erklärt wurden. Im Vergleich zu Hong Kong verfügen in Deutschland der Bitkom zufolge nur 1,5 Prozent der Haushalte über einen Glasfaseranschluss. Die Bundesnetzagentur zählte 2015 nur 277.000 Haushalte, die per FTTH bzw. FTTB mit dem globalen Internet verbunden sind.

Die Glasfasertechnologie ist zukunftsweisend und bietet hohe Bandbreiten von 1 Gigabit und mehr. Die Deutsche Telekom, Vodafone, Deutsche Glasfaser und 1&1 Versatel bauen ihre Glasfasernetze zwar aus, doch bisher sind noch nicht alle Orte mit per Glasfaser verbunden. Der starke Einsatz von Vectoring seitens der Telekom gilt als umstritten, weil diese Brückentechnologie als technisch quasi überholt gilt.

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